Diese Route ist so konzipiert, dass sie die bergamasker Kultur und die authentischsten Formen der lokalen ländlichen Architektur hautnah erleben lässt. Entlang der Route stößt man auf einige der bedeutendsten Zeugnisse des antiken Steinbaus, erkennbar vor allem an den charakteristischen Dächern aus Piödè, großen überlappenden Platten, die den Almhütten einst Widerstandsfähigkeit und Isolierung garantierten. Diese unregelmäßig über die Talhänge verteilten Strukturen stellen ein wertvolles Erbe dar, das leider oft vernachlässigt wird: Aus diesem Grund hat das Ökomuseum wichtige Projekte zur Wiederherstellung und Aufwertung ins Leben gerufen.
Die Route führt durch bezaubernde Dörfer und Weiler wie Fraggio, Ca’ Corviglio, Piazza Mora und Morteruccio, wo die Atmosphäre der alten Berggemeinden noch zu spüren ist.
Besonders sehenswert sind die beiden kommunalen Hütten: die Baita & Breakfast an der Straße nach Salzana mit einer Übernachtungsmöglichkeit und einer interaktiven Museumsinstallation, die dem Leben auf der Alm gewidmet ist, und die Baita di Magrèra, in der eine interessante Ausstellung über die traditionelle bergamische Käseherstellung zu sehen ist.
Interessant sind auch die eleganten Roccoli-Türme, antike Anlagen, die einst zum Vogelfang mit großen Netzen dienten (eine Tätigkeit, die heute nicht mehr erlaubt ist). Einige gut erhaltene Exemplare sind in den Dörfern San Bartolomeo und Reggetto zu bewundern, wahre Juwelen der bäuerlichen Kultur im Voralpenland.
Eine Route, die Geschichte, Natur und alte Traditionen miteinander verbindet und ein authentisches Eintauchen in das Herz der Bergzivilisation ermöglicht.
Wanderroute
Via delle Baite Tipiche e delle Dimore Rurali (Straße der typischen Almhütten und ländlichen Behausungen)

Eine Reise in das Herz der bergamasker Kultur, zwischen Steinhütten, alten Dörfern und Almtraditionen, die von einem jahrhundertealten Leben in den Bergen erzählen.
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