Eine landschaftlich reizvolle und sonnige, oft auch im Winter begehbare Route, die durch faszinierende Naturlandschaften führt: wilde, felsige Abschnitte, Mugho- und Lärchenwälder, hochgelegene Wiesen und spektakuläre Ausläufer des Verrucano Lombardo. Entlang der Strecke zwischen 1800 und 1900 Metern Höhe trifft man auf zahlreiche "roccoli", alte Holz- und Steinbauten, die für die Jagd genutzt wurden und heute ein wertvolles Zeugnis der alpinen Kultur des 19.
Die Route beginnt in Baresi (Ortsteil von Bonetti) und führt hinauf zum ENEL-Becken und zum Roccolo del Giüstì. Dem Bergrücken folgend erreicht man den Roccolo di Tonète und, mit einem kurzen Abstecher, die eindrucksvolle Porta delle Cornacchie, die von megalithischen Felsen geprägt ist. Dann geht es hinunter zum Roccolo Piacezzi aus dem 17. Jahrhundert, der heute restauriert ist, und weiter zur Madonnina del Vendulo und dem aussichtsreichen Weiler Fraggio.
Vor der Baita Cornelli führt ein Weg hinauf nach Füslì (1508 m), von wo aus man einen herrlichen Blick auf den Talkessel hat. Der Weg führt weiter in Richtung des Colletto (1736 m) und erreicht den Roccolo del Corno (1814 m), der eine dominante Position zwischen Valsecca und Valle di Fondra einnimmt. Weiter in östlicher Richtung besuchen wir den Roccolo della Fontana (mit Wasser), den Roccolo del Meschino, die Abzweigung zur Cima Mencucca und weiter den Roccolo del Veroppio.
Die Überquerung endet in der hellen Wiesenlandschaft von Baita di Campo (1879 m), einem natürlichen Balkon über dem Mezzeno-Becken und den Arera- und Menna-Massiven, und führt dann hinunter zu den Mezzeno-Hütten und dem Parkplatz (1593 m).
