Von der Straße, die von der Kirche zur Hütte in der Ortschaft Foppette führt, steigt man leicht an, bis man den ersten Weg auf der linken Seite erreicht: Hier beginnt eine der faszinierendsten, anspruchsvollsten und spektakulärsten Routen des gesamten Gebiets, der Panoramaweg des Monte Zucco. Dieser direkte und entschlossene Weg steigt fast geradlinig bis zum Gipfelkreuz auf 1232 m an.
Von den ersten Rampen an erweist sich die Steigung als sehr steil, ein Anstieg, der keine Pause zulässt, sondern dazu einlädt, sich mit dem eigenen Tempo zu messen und jeden gewonnenen Höhenmeter zu genießen. Wenn man den Berg von unten betrachtet, kann man den Verlauf des Weges erahnen: zwei Orientierungspunkte verraten ihn, die Wiederholungstafel und, etwas weiter oben, der Strommast, der den Kamm dominiert.
Ein großer Teil der Route besteht aus in den Boden gehauenen Stufen, die das Vorankommen in den steileren Abschnitten erleichtern. An einigen Stellen erfordern kurze Felsstufen den Einsatz der Hände, um kleine Kletterpassagen zu überwinden, die zwar nie schwierig, aber doch ausgesetzt genug sind, um den Adrenalinspiegel in die Höhe zu treiben. Es handelt sich um eine Route, die Aufmerksamkeit, Trittsicherheit und eine gute Kondition erfordert, vor allem im mittleren Teil des Berges, wo es schwieriger wird.
Auf jeden Fall wird die Anstrengung reichlich belohnt. Auf dem Gipfel angekommen, öffnet sich das Panorama auf einen Blick: San Pellegrino Terme erscheint von oben wie ein Juwel im Tal, während sich rundherum die Orobischen Voralpen, die Rätischen Alpen und eine ununterbrochene Abfolge von Kämmen und Tälern entfalten.
Ein kurzer, aber intensiver Weg, ideal für diejenigen, die einen anspruchsvollen Aufstieg und ein Panorama suchen, das die Mühe wert ist.
