Vom Sattel aus, der zum Dorf Salmezza führt, das mit dem Auto leicht zu erreichen ist, nimmt man den Weg, der sich zwischen Wiesen und Steinmauern nach links öffnet. Nach wenigen Minuten erreicht man die kleine Kirche San Barnaba, ein hübsches ländliches Gebäude, das einen in die typische Bergwelt der Gegend einführt. Hinter dem Kirchlein führt der Weg in das Herz der Materie mit einem recht steilen, aber kurzen Anstieg, der schnell zum markanten grasbewachsenen Kamm des Monte Podona führt.
Von hier aus wird das Panorama sofort offen und luftig. Der Weg führt weiter über einen hügeligen Kalksteinkamm, der sich durch ausgesetztere Abschnitte auszeichnet, die mit Vorsicht zu bewältigen sind, aber keine besonderen Schwierigkeiten aufweisen. Auf der linken Seite dominiert die sonnige Hochebene von Selvino, während sich auf der rechten Seite die weiten Weiden von Salmezza öffnen, ein Mosaik aus Wiesen, Lichtungen und alten Hütten, die von der landwirtschaftlichen Geschichte des Gebiets erzählen.
Entlang des Bergrückens erreicht man den Gipfel des Monte Podona (1270 m), einen natürlichen Balkon mit herrlichem Blick auf das untere Serianatal und die umliegenden Voralpen. Nach einem kurzen Stück erreicht man den Vorgipfel, der durch das Metallkreuz und die Holzbänke, die zu einer aussichtsreichen Pause einladen, leicht zu erkennen ist. Von diesem Punkt aus weitet sich der Blick auf Selvino, den Kamm des Monte Purito und die kleinen Dörfer im Tal, die ein wirklich eindrucksvolles Bild abgeben.
Eine kurze, aber aufregende Wanderung, ideal für alle, die eine malerische und unberührte Ecke zwischen Selvino und Salmezza entdecken möchten.
