Der Monte Masoni, auch Monte Sasso genannt, ist der höchste Gipfel des Bergrückens, der sich vom Passo Venina im oberen Brembana-Tal an der Grenze zum Veltlin erhebt. Von seiner dominanten Position aus bietet sich ein weites 360°-Panorama, das die umliegenden Berge umfasst. Entlang der Aufstiegsroute sind noch die Überreste alter Eisenminen zu sehen, die von der einstigen Bergbautätigkeit zeugen.
Von Carona aus nimmt man den Saumpfad mit der Markierung 210, durchquert die Ortschaft Pagliari und erreicht den Wasserfall Val Sambuzza, dann geht es weiter zum Lago del Prato, wo die Forststraße zur Longo-Hütte beginnt.
Kurz vor der Hütte biegt man links ab und folgt den Hinweisschildern zum Passo di Venina: Der Weg führt steil hinauf zu den Wiesen der Baita Masoni-Hütte und dann über felsigeres Gelände bis zum Kamm auf 2509 m Höhe, von wo aus man einen herrlichen Blick auf das Veninatal hat. Von hier aus verlässt man den Hauptweg und folgt einem mit Steinmännchen markierten Grat, der unterhalb der Cima di Venina vorbeiführt und über eine Zwischenhöhe den Gipfel des Masoni erreicht, der durch ein kleines Kreuz gekennzeichnet ist.
Für den Rückweg kann man eine Schleife machen, die zum Lago del Diavolo und dann zum Rifugio Longo hinunterführt und schließlich wieder an den Hinweg anschließt.
Der Berg ist auch im Winter begehbar, allerdings nur für erfahrene Wanderer mit entsprechender Ausrüstung; während der Wintersaison ist es außerdem ratsam, sich im Voraus bei den Hütten zu erkundigen, ob sie geöffnet sind.