Das Gemeindegebiet von Olmo Al Brembo wird von der Via Priula fast ausschließlich auf Fußwegen durchquert, mit Ausnahme des Abschnitts innerhalb der Stadt, wo sich unter anderem die Kreuzung mit der Via Mercatorum und der Via del Ferro befindet. Vom Weg 127 A führt der Priula-Weg hinunter nach Cugno di Sotto und erreicht dann das rechte Ufer des Olmo, um dann, nachdem er die Abzweigungen zum Val Mora verlassen hat, den Hauptort zu durchqueren und dann den Aufstieg des Valle di Mezzoldo auf dem Weg am rechten Hang zu beginnen, der bereits mit der Via del Ferro geteilt wird und die Hochebene der Sigadola in der Mitte des Hanges berührt.
Historische Route
«In Olmo al Brembo wurden neue Bauarbeiten durchgeführt, um den Verlauf des bestehenden Weges zu ändern, der vor dieser Siedlung zum Weiler Frola hinaufführte, dann hinabstieg und über die alte Brücke führte, die sich bereits im Zentrum des Dorfes befand, um den Brembo zu überqueren. Die neue Priula-Route hingegen wurde entlang des Flusses gebaut und erreichte die Olmo-Brücke mit einer ebenen und bequemen Straße, die die Hochebene flussabwärts von Frola umging. An der Olmo-Brücke gabelte sich die Straße: Links führte die Straße nach Averara entlang der alten Route der Via Mercatorum, die durch das Mora-Tal zum Albarino-Pass (San Marco-Pass) führte. Auf der rechten Seite führte die alte Straße, die Priuli ersetzen sollte, mit einem steilen Anstieg in den schönen Ortsteil Sigadola, der heute noch existiert. Von hier aus ging es in abruptem Auf und Ab weiter, wobei man sich auf einer höheren Höhe als der Fluss hielt, das Valle del Chiuso durchquerte, die Weiler Casa Vassalli und Casa Bonetti berührte, um von oben zur Pfarrkirche von Mezzoldo zu gelangen. Die von Priuli gewählte Variante der letztgenannten Route war bezeichnend: Die strada nova verlief flach entlang des Brembo und wurde in den Felsen gegraben, und zwar auf einer Strecke, die in etwa der heutigen Staatsstraße 470 entspricht. Sie verlief dann auf der orographisch linken Seite des Brembo auf der antiken Piazzatorre-Brücke, die bereits im 15. Jahrhundert existierte und beim Bau der Via Priula» verändert und verbreitert wurde.
