Diese Route beginnt im malerischen mittelalterlichen Dorf Cornello dei Tasso und führt über eine charakteristische Kopfsteinpflasterrampe hinunter zur darunter liegenden Kreisverkehrsanlage, wo sie auf die historische Via Mercatorum trifft. Von hier aus folgt der Weg dem Talboden und wechselt zwischen Abschnitten des Rad- und Fußgängerwegs und der Provinzstraße 29 bis in einer angenehmen und leicht zugänglichen Umgebung.
Die Route folgt dem Verlauf der historischen Strada Priula, einem Werk aus dem 17. Jahrhundert, das die Verbindungen des Brembana-Tals durch kühne Eingriffe revolutionierte. Gerade die Umgehung von Cornello ermöglichte es dem Dorf, seinen mittelalterlichen Charme bis heute unberührt zu bewahren.
Der Weg ist als touristisch eingestuft, 3,5 km lang mit einem Höhenunterschied von 70 Metern und wird in etwa einer Stunde bewältigt, was ihn auch für Familien und Gelegenheitswanderer geeignet macht.
Historische Route
«Da Cornello führte mit einer bemerkenswerten Steigung hinunter zur Ortschaft Orbrembo. Die neue Straße hingegen, die vollständig in den Fels gehauen war, überquerte nach einer großen zweibogigen Brücke über das Mühltal Cornello und verlief dann am Brembo entlang auf einer ziemlich ebenen, wenn auch kurvenreichen Straße. Die Umgehung von Cornello war der Hauptgrund dafür, dass dieses prächtige mittelalterliche Dorf bis heute seinen alten Glanz bewahrt hat. Im weiteren Verlauf in Orbrembo leistete Priuli ein weiteres bewundernswertes Werk. Die alte Talstraße stieg auf fünfzig Meter Höhe an und fiel entlang eines Felsvorsprungs hinab, wo das Parina-Tal in den Brembo mündet. Die neue Straße hingegen umgeht diesen Hang mit einer Trockenmauer, die am Felsen befestigt und über dem Fluss hängt. Wahrscheinlich war dies auch der von Da Lezze genannte Ort La Gocchia (heute La Goggia), ein schwierig zu passierender Punkt, wo sich der Fluss zu einer gefährlichen Schlucht verengte.
